Auslandsoesterreicher

Österreicher Stammtisch in Hamburg

Am Freitag (23. Feber, ab 20:00 Uhr) ist es wieder so weit. In lockerer Atmosphäre treffen sich AuslandsösterreicherInnen in Hamburg zum Tratschen und Kennen lernen. Dieses Mal in der STÄNDIGEN VERTRETUNG (Stadthausbrücke 1- 3). Ich bin schon gespannt aus welchem Bundesland die meisten Gäste kommen. In letzter Zeit gab es ja immer ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Salzburg und Kärnten. Liebe Auslandskärntner lasst uns nicht im Stich – Fasching ist vorbei…

Wahlkarten einmal anders

Die SPÖ weiß ganz genau wie sie die Erleichterung einer stärkeren Einbindung der Auslandsösterreicher in den Wahlprozess verhindert. Hat ja auch logische Gründe. Denn unter den Auslandsösterreichern wird entweder fleißig Schwarz oder Grün gewählt. Für FPÖ und SPÖ sind die Auslandösterreicher seit jeher ein schwieriges Terrain. Zum Glück haben dieses Jahr nur 19.000 Österreicher von ihrem Wahlrecht gebrauch gemacht.

Wenn mehr der 300.000 Auslandsösterreicher gewählt hätten, was wäre dann vielleicht geschehen?

Höchstwahrscheinlich hätte der/die/das BZÖ den Einzug ins rotweißrote Parlament verfehlt und eventuell gäbe es eine Schwarz-Grüne Mehrheit. Die Grünen würden wohl in den sauren Apfel beißen und auch so manches Wahlversprechen modifizieren um dann erstmals auf der Regierungsbank sitzen zu können. Unser Noch-Konzler wäre ein Wieder-Kanzler und alle wären gespannt über dieses neue Projekt. Wahrscheinlich nicht alle. Die Sozialdemokratie wäre auf der Suche nach einem neuen Parteichef und Jörg Haiders Orangen wären verfault in der bunten politischen Obstschale der II. Republik...

Aber was wäre wenn?
Aber das Wahlrecht schließt Auslandsösterreicher vom Wahlprozess aus (Stichwort Streichung aus Wählerevidenz nach 10 Jahren) und das ständige Beantragen kommt einem Betteln gleich. Liebe Sozialdemokraten vielleicht könnt ihr ja mit einer Wahlrechtsreform die Herzen der Auslandsösterreicher gewinnen.

Österreich Achtung: ich komme!!

koroskaMorgen ist es soweit. Mein diesjähriger Österreich-(Spät)-Sommerbesuch steht an. Habe gerade denn Koffer gepackt und die Leser von Österreich News über die Reise informiert. So nach vielen Jahren werde ich Österreich wieder im Nationalratswahlkampf erleben. Die ersten Tagen geht es in die Bundeshauptstadt Wien und anschließend in mein Koroška. Ich bin schon gespannt wie die Liveeindrücke sind. So kann ich auch mal die TV-Konfrontationen sehen (ORF grenzt ja die AuslandösterreicherInnen nach wie vor aus).

Selbstverständlich werde ich meine Eindrücke und Bilder online stellen. Kopfweh-Tabletten und Beruhigungsmittel habe ich nicht eingepackt, wobei bei genauerer Betrachtung wäre es ratsam. ;-))

Nebenbei erwähnt habe ich immer noch nicht das Kreuzerl auf meiner Wahlkarte gesetzt. Die Partei die ich vor hatte zu wählen, wird mir von Tag zu Tag unsympathischer. Das Schlimme daran ist, dass diese Gruppierung noch die sympathischte von allen ist...

Dies steht auf meiner Heimat-Tour an:

- Käsekrainer essen (ganz wichtig)
- Schwedenbomben verdrücken
- Kärntnerisch tschentschn´n
- Wiener Kellner beobachten
- einsprachige Ortstafeln fotografieren
- einen weißen Spritzer (Weißweinschorle) bestellen, ohne Lokalverbot zu bekommen :-))
...

Nationalratswahlkampf auf Österreich News

Noch 34 Tage und die ÖsterreicherInnen haben den Nationalratswahlkampf überstanden. Welcher K(r)ampf nach der Wahl entsteht wissen wir noch nicht. Aber es ist und bleibt spannend. Auch für Auslandsösterreicher, die ja vom ORF nach wie vor ausgegrenzt werden (wichtige Sendungen werden nicht im Internet gespeichert). Auf Österreich News wird intensiv (natürlich im Rahmen der Möglichkeiten und aus der Ferne) über die Nationalratswahl berichtet.

Neues Projekt: Auslandsösterreicher Webkatalog oesterreichweb

Nach langem hin und her habe ich mich nun entschlossen dem Link-Chaos auf Österreich News ein Ende zu setzen. Die Recherche und das Testen von geeigneter Software hat ein Ende und seit Mittwoch bin ich fleißig beim "Basteln".

Nun werde ich unter Internetadresse www.osterreichweb.de einen eigenständigen Webkatalog führen (inkl. Forum). Am Design werde ich noch ein wenig arbeiten müssen, aber die große Arbeit wird noch das Füllen.

Der Schwerpunkt des Wekataloges bilden natürlich die Seiten mit Themen zu Auswandern, Auslandsösterreicher und leben im Ausland.

... so nun muss ich wieder "richtig" arbeiten ;-))

Thema Wahlrecht für Auslandsösterreicher im Standard



In einem Gastkommentar in der österreichischen Zeitung „Der Standard“ schreibt der Politikwissenschaftler Rainer Bauböck unter der Unterschrift „Wahlrecht ohne Grenzen“ über ein mögliches Wahlrecht für Österreicher im Ausland.

Sehr theoretisch, na ja wie eben für einen Sozialwissenschaftler üblich werden die Argumente abgewogen.

Folgende Argumente werden gebracht:

1. Eine solche Ausweitung des Wahlrechts wird in erster Linie von jenen Parteien betrieben, die sich davon einen Stimmenzuwachs erwarten.

2. Der Verdacht, dass die schon lange im Ausland lebenden Bürger leichter manipuliert werden können, weil sie zu weit weg vom politischen Tagesgeschehen sind, um sich gut informierte Meinungen zu bilden.

3. Der dritte und wohl gewichtigste Einwand lautet, dass jene, die im Ausland leben, den Gesetzen des Staates nicht unterworfen sind und daher auch keinen Anspruch auf Vertretung in der Gesetzgebung haben.

Wobei das Argument Nr. 1 gleich verworfen wird. Auch dem Argument der Manipulation wird von Bauböck im Zeitalter von Internet und Satelliten-TV als nicht relevant erachtet. (Mit einem schönen Seitenhieb auf wahlkämpfende Politiker).

Aber dann kommt eine Festkrallung dass sich Bürger im Ausland einer anderen Rechtssprechung unterliegen. Und dann beginnt auch schon die Vermischung von meines Erachtens unterschiedlichen Aspekten. Zu Recht wird beschrieben, dass nur Auslandsösterreicher in erster Generation das Wahlrecht haben sollten. Da ja diese ja von Erfahrungen als „Inlandsösterreicher“ mit dem Staat sammeln konnten. Baupöck unterstreicht nun die Forderung auch nach einem Wahlrechtsänderung zu Gunsten der Immigranten.

Ich stimme auch diesem Argument zu. Denn als Steuerzahler in Deutschland mit österreichischem Reisepass hätte ich auch gerne meine Stimme bei der letzten Bundestagswahl abgegeben.

Wien hat ja hier eine Vorreiterrolle beim Wahlrecht für Ausländer eingenommen, wobei aber auch hier nur auf Bezirksebene gewählten werden kann und nicht auf Landesebene - naja immerhin. Aber diese Umsetzung halte ich unter den gegebenen politischen Umständen, egal ob Deutschland oder Österreich nicht realistisch. Deshalb kommt die Gleichsetzung von Auslandsösterreicher-Wahlrecht und Wahlrecht für Einwanderer mit ausländischem Pass in Österreich einer Beerdigung aller Bestrebungen für Auslandsösterreicher-Wahlrecht gleich.

Ich trete schon seit langem für ein Wahlrecht für Auslandsösterreicher ein. Das italienische Modell erachte ich dabei als äußerst interessant.

Auslandsösterreicher im Internet-Forum openBC finden

Nach einem langen hin oder her ob ich auf Auslandskaerntner Online ein Forum errichten soll oder nicht, habe ich die Entscheidung getroffen kein´s zu machen. Die unsichere rechtliche Situation in Deutschland, die Kosten für ein professionelles Tool (inkl. Implementierung und grafischer Anpassung) und die die mangelnden Zeitressourcen haben zu einer Kontaktaufnahme mit openBC geführt.

Genauer gesagt mit den Moderatoren des openBC-Austrian-Desk. Auf openBC finden vorallem Freiberufler, Selbständige und Angestellte in einer professionellen Foren-Umgebung zueinander. Tausende Menschen in aller Welt nutzen das Angebot der Hamburger Firma openBC GmbH.
Für eine auslandsösterreichische Seite also die ideallen Voraussetzungen um mit Landsleuten in aller Welt in Kontakt zu treten.

Viel Spass auf openBC
Markus Kratzwald

Neues Design und Umstellung von Auslandskaerntner.at u. Auslandsoesterreicher.de

Die Auslandskaentner Webseite www.auslandskaerntner.de ist ab sofort in einem neuen Design erreichbar. Ich habe die Seite auch auf ein modernen CMS-System umgestellt. Von nun an soll die Erstellung von Artikeln noch leichter funktionieren.
Die Inhalte müsser aber teilweise noch von der alten Seiten übertragen werden.
Die Website ist auch unter der Domain www.auslandsoesterreicher.de erreichbar.

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seiten ein erfolgreiches Jahr 2006.

PS: Für Anregungen stehe ich natürlich gerne bereit. Würde mich auch freuen wenn sich akitve Unterstützer finden.

Aus Hamburg
Markus Kratzwald

Auslandsösterreicher in den USA bekommen Hilfe aus Österreich

(BMAA) Der 'Fonds zur Unterstützung österreichischer Staatsbürger im Ausland' hat aus Anlass der tragischen Folgen des Hurrikans "Katrina" eine Sonderaktion für betroffene AuslandsösterreicherInnen beschlossen. Dies betrifft österreichische StaatsbürgerInnen mit Wohnsitz im Katastrophengebiet.

AuslandsösterreicherInnen, die durch den Hurrikan in eine erhebliche finanzielle Notsituation geraten sind, können beim 'Fonds zur Unterstützung österreichischer Staatsbürger im Ausland' eine Sonderunterstützung beantragen, die bis zu €1000,- betragen kann. Ein Formular sowie weitere Details befinden sich auf der AuslandsösterreicherInnen-Website des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten - www.auslandsoesterreicherInnen.at - unter 'Themen' / 'Fonds für AuslandsösterreicherInnen' - oder direkt unter www.bmaa.gv.at/view.php3?f_id=3419&LNG=de&version.

Der Antrag wäre über die nächste österreichische Vertretungsbehörde - Botschaft, Konsulat - zu richten. Kontaktdetails dazu stehen auf www.aussenministerium.at unter 'Länder-Informationen' / 'Land' und 'österreichische Vertretungen' bzw. direkt unter www.bmaa.gv.at/view.php3?r_id=204&LNG=de.

Weitere Informationen erteilt auch die AuslandsösterreicherInnen-Abteilung des österreichischen Außenministeriums: Telefon +43.50.1150-4574, -3865, -3576; E-Mail: aoe-fonds@bmaa.gv.at. Zur Hilfestellung für Opfer und deren Angehörigen steht rund um die Uhr das Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten unter der Telefonnummer +43.50.1150.4411 zur Verfügung.

Die "Katrina"-Sonderaktion des 'Fonds zur Unterstützung österreichischer Staatsbürger im Ausland' ist unabhängig von normalen Anträgen an den 'Fonds zur Unterstützung österreichischer Staatsbürger im Ausland', welcher AuslandsösterreicherInnen zur Überbrückung vorübergehender Not oder Linderung andauernder materieller Not einmalige oder periodische Zuwendungen gewährt.

AÖ-Szene: Land Tirol startet Initiative für die ca. 32.000 Auslandstiroler

motiv-folgeseiterNach den Auslandsniederösterreichern werden nun auch die ca. 32.000 Auslandstiroler von den jeweiligen Landesregierungen betreut.
Hier die Selbstbeschreibung von www.tirol-international.at:

TIROL INTERNATIONAL möchte diese erfolgreichen Auslandstiroler in einem offenen Netzwerk stärker an ihre Heimat binden und so ein neues kommunikatives Tor in die Welt öffnen. Der aktive Austausch zwischen den im Ausland lebenden Tirolern und dem Land Tirol soll gegenseitig befruchten. "Ziel ist es, die Kompetenzen der Auslandstiroler für die Entwicklung des Landes zu nutzen und 32.000 erkennbare Tiroler Visitenkarten in aller Welt zu besitzen", so der Präsident LH DDr. Herwig van Staa. Das regelmäßige Gespräch zwischen Inlands- und Auslandstirolern, die mit etwas Abstand die Entwicklungen in Tirol erleben, schafft inspirierende Impulse für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben der Alpenregion.

"A Tirola" Netzwerk rund um den Globus

TIROL INTERNATIONAL wurde von den Partnern Tiroler Zukunftsstiftung, Tiroler Tageszeitung, Swarovski, Bank Austria Creditanstalt und Tirol Werbung gegründet. Erfolgreiche Auslandstiroler werden regelmäßig über ihre Heimat informiert und in Entwicklungsprozesse eingebunden. Mit dem Netzwerk TIROL INTERNATIONAL möchten die Projektinitiatoren das international vorhandene Tiroler Potential an Wissen, Know-how und Kontakten für Tirol und seine Menschen nutzen. Diese Aufgabe koordiniert die Tiroler Zukunftsstiftung, welche die gesamtwirtschaftliche Standortverbesserung Tirols vorantreibt.

Persönliche Kontakte sind in einer globalen Gesellschaft oftmals der Schlüssel zu wirtschaftlichem und persönlichem Erfolg. "Unzählige Tirolerinnen und Tiroler sitzen weltweit in Spitzenpositionen. Sie verfügen über beste persönliche Kontakte. Diese sollen für die gesamthafte Entwicklung des Landes genutzt werden", erläutert Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Tiroler Zukunftsstiftung

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